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Vortragsreihen

  • Navigare necesse est. Reiseliteratur von der Antike bis zur Gegenwart

    Navigare necesse est. Reiseliteratur von der Antike bis zur Gegenwart

    Deutsches Seminar in Zusammenarbeit mit dem Studium generale Seit jeher bilden faktuale und fiktionale Reisetexte einen ebenso bedeutsamen wie facettenreichen Teilbereich der europäischen Literatur(en). Die diachron angelegte Ringvorlesung erschließt diese Traditionslinie in Fallstudien zu kanonischen und weniger kanonischen Werken, die mehrheitlich, aber keineswegs ausschließlich der deutschsprachigen Literatur entstammen. Zu fragen ist dabei insbesondere, mittels welcher (Erzähl-)Strategien die Texte abenteuerliche Schiff-, Kutsch- und Autofahrten oder strapaziöse Fußwanderungen schildern, die europäische Reisende in gänzlich unbekannte Weltgegenden und zu völlig fremden Völkern führen – oder die im Gegenteil dazu dienen, scheinbar wohlvertraute Landstriche und Kulturen neu zu ,entdecken‘. Überdies gilt es die komplexen Wechselverhältnisse zu beleuchten, die zwischen der Reiseliteratur und konkurrierenden Medienformaten bestehen. Insgesamt ergibt sich so ein breiter Überblick über die Geschichte einer Gattung, die ihre Faszinationskraft bis heute nicht eingebüßt hat. Organisation: Michaela Holdenried und Stefan Hermes

    14 Einträge

  • Nietzsches Literaturen

    Nietzsches Literaturen

    Forschungsstelle „Nietzsche-Kommentar“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und Deutsches Seminar der Universität Freiburg in Kooperation mit dem Studium generale Nietzsche ist bekanntlich – und durchaus auch nach eigener Einschätzung – ein „Dichterphilosoph“, ein Autor, dessen Werk sich der konventionellen Unterscheidung von Literatur und Philosophie entzieht. Das betrifft zum einen seine offensichtliche Vorliebe für literarische Schreibweisen und Textformen, die ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Nietzsche sich so schwer auf eindeutige philosophische Positionen festlegen lässt. Damit hängt zum anderen aber ebenfalls zusammen, dass er, der von seiner akademischen Ausbildung her Philologe war, sich zeit seines (bewussten) Lebens intensiv mit der europäischen Literatur von der Antike bis zu seiner Gegenwart beschäftigte. Und so wie sein eigenes Schreiben durch vielfältige literarische Einflüsse geprägt wurde, übte er umgekehrt auch eine immense Wirkung auf die nachfolgende Literatur aus. Die Ringvorlesung „Nietzsches Literaturen“ erkundet in einer exemplarischen Reihe von Vorträgen Nietzsches Verhältnis zur Literatur sowie das Verhältnis der Literatur zu ihm. Organisation: Ralph Häfner, Sebastian Kaufmann und Andreas Urs Sommer

    8 Einträge

  • 175 Jahre Deutschlandlied

    175 Jahre Deutschlandlied

    Vor 175 Jahren, nach eigener Aussage am 26. August 1841, dichtete August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) während eines Aufenthalts auf der damals britischen Insel Helgoland das „Lied der Deutschen“. Die Melodie des Liedes übernahm er aus dem „Kaiserlied“ von Joseph Haydn, der Volkshymne „Gott erhalte Franz, den Kaiser“, die Haydn später auch im zweiten Satz des Kaiserquartetts verwendete. Der Hamburger Verleger Julius Campe, der ein Jahr zuvor auch Hoffmann von Fallerslebens „Unpolitische Lieder“ veröffentlicht hatte, bezahlte diesem für die Rechte vier Louisdor, ein für die damalige Zeit ansehnliches Honorar. Noch im selben Jahr wird das „Lied der Deutschen“ in Hamburg im Beisein des Dichters zum ersten Mal öffentlich gesungen. Die Vorlesungsreihe nimmt dies zum Anlass, die wechselvolle weitere Rezeptionsgeschichte des Liedes aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Dabei wird auch das damit verknüpfte Thema „Hymnen“ in den Blick genommen.

    2 Einträge

  • Mittelalterbilder in der Moderne

    Mittelalterbilder in der Moderne

    Das Mittelalter, das wir heute kennen, ist ein Produkt seiner Rezeptionsgeschichte – so kurz und bündig fasst es der Mittelalterhistoriker Thomas Martin Buck. Spätestens seit der Romantik spiegeln sich im Rückgriff auf mittelalterliche Stoffe und Stereotype auch die Befindlichkeiten der jeweiligen Gegenwart. Vor diesem Hintergrund fragt die Reihe exemplarisch nach aktuellen Bildern des Mittelalters in der Kultur unserer Zeit.

    2 Einträge

  • Grenzen der Ökonomisierung?

    Grenzen der Ökonomisierung?

    Im Jahr 1999 unterzeichneten 29 europäische Bildungsminister im italienischen Bologna die Erklärung, die dem „Bologna-Prozess“ ihren Namen geben sollte. Die folgende Umstellung des Hochschulwesens auf das Bachelor-Master-System veränderte die deutsche Hochschullandschaft grundlegend. Leitziele des Bologna-Prozesses waren die Förderung der Mobilität innerhalb des gemeinsamen europäischen Hochschulraums, der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulen und der Beschäftigungsfähigkeit („employability“) der Absolventen. Die anhaltende Kritik an der Umsetzung verortet die Umgestaltung meist im Kontext der zunehmenden Ökonomisierung auch in Bereichen, in denen die Prinzipien des Marktes ursprünglich keine Rolle spielten. 15 Jahre nach dem Beginn der Umsetzung des „Bologna-Prozesses“ beleuchtet die Reihe daher schlaglichtartig unterschiedliche Ausprägungen des Ökonomisierungsprozesses und fragt nach möglichen Szenarien für die Zukunft – auch, aber nicht nur im Hinblick auf die Hochschulen.

    5 Einträge

  • Der Erste Weltkrieg am Oberrhein

    Der Erste Weltkrieg am Oberrhein

    Arbeitskreis Regionalgeschichte Freiburg e.V. und Historisches Seminar in Zusammenarbeit mit dem Studium generale Als Grenzregion war der Oberrhein im Ersten Weltkrieg Kriegsschauplatz im vielfältigen Sinne: Während am Vogesenkamm eine hart umkämpfte militärische Front verlief, war die „Heimatfront“ am Oberrhein im ersten „totalen Krieg“ der Weltgeschichte infolge der Grenznähe noch intensiver in das Kriegsgeschehen einbezogen als anderswo. Ebenso war die Bevölkerung am Oberrhein durch den Kriegsalltag überdurchschnittlich stark eingeschränkt. Zugleich entfalteten Kriegsfurcht, Feindbilder und Sabotageängste in Grenznähe eine besondere Brisanz – selbst in der neutralen Schweiz. In vier Vorträgen beleuchten ausgewiesene Kenner der Geschichte des Ersten Weltkriegs am Oberrhein die enormen Konsequenzen, die der Erste Weltkrieg für die Bewohner des Elsass, Südbadens und der Nordwestschweiz hatte. Neben zwei Vorträgen zur Situation im Elsass und im Grenzraum Basel behandeln zwei Referenten die Folgen des Krieges für das praktische Wirken und das Selbstverständnis der Wissenschaftler an der „Grenz- und Frontuniversität“ Freiburg.

    4 Einträge

  • Bioethik und die Dynamik der Natur

    Bioethik und die Dynamik der Natur

    Dadurch, dass die Natur ein dynamisches System ist, das sich selbst verändert und das daher auch menschliche Eingriffe integriert, ist die Frage der normativen Ordnung brisant. Denn auf welchen "Stand" der Naturdynamik kann sich diese normative Ordnung beziehen? Können wir überhaupt Normen generieren, wenn wir die Natur-Technik-Dichotomie aufgeben bzw. in Frage stellen? Aus diesem Grund sollen in dieser Reihe die verschiedenen Disziplinen als auch die verschiedenen dynamischen Systeme, die wir in der Natur finden können, durch einzelne Vorträge beleuchtet werden.

    4 Einträge

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