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Verschiedene Vorträge des Frankreich-Zentrums

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Verschiedene Vorträge des Frankreich-Zentrums

Das Frankreich-Zentrum wurde 1989 vom Land Baden-Württemberg als Zentrale Einrichtung der Universität gegründet. Das Zentrum bündelt die vielfältige Frankreichforschung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und fördert die deutsch-französischen Beziehungen im kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich.

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  1. Prof. Dr. Günther Nonnenmacher: Frankreichs Uhren gehen anders

    Prof. Dr. Günther Nonnenmacher

    Im Anschluss an die Jahresmitgliederversammlung am 26.11.2015 des Fördervereins hat Prof. Dr. Günther Nonnenmacher, langjähriger Mitherausgeber und zuletzt Feuilletonchef der F.A.Z., einen Vortrag zum Thema "Frankreichs Uhren gehen anders" gehalten.

    Frankreichs Uhren gehen anders

    Zwischen Frankreich und Deutschland gibt es viele Mißverständnisse, teilweise sogar ein grundlegendes Unverständnis. Das liegt auch daran, dass viele Deutsche (das gilt umgekehrt natürlich auch für Franzosen) die historischen und kulturellen Besonderheiten des anderen Landes nicht kennen, etwa die andersartige Bedeutung politischer Schlüsselbegriffe und die Traditionslinien, die das Geschehen in Frankreich prägen. Der Vortrag will das an einigen Beispielen und am aktuellen Stand der Beziehungen nachzeichnen.

    Günther Nonnenmacher wurde am 2. November 1948 als Sohn eines Handwerksmeisters in Karlsruhe geboren. Nach dem Abitur 1967 und 18 Monaten Grundwehrdienst studierte er in Freiburg, Frankfurt und Heidelberg Politische Wissenschaften, Geschichte, Staatsrecht und Philosophie, u.a. bei Dolf Sternberger und Reinhart Koselleck, dem er zwei Jahre lang als wissenschaftliche Hilfskraft bei seinen Recherchen für das Lexikon „Geschichtliche Grundbegriffe“ assistierte. 1973 Magisterexamen, 1975 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über James Harrington, einen „classical republican“ des 17. Jahrhunderts, bei Dolf Sternberger. Ab Juni 1975 Wissenschaftlicher Assistent für das Fach Politikwissenschaft an der Gesamthochschule Wuppertal (Bergische Universität). 1982 Habilitation mit einer Arbeit über politische Philosophie im 17. und 18. Jahrhundert („Die Ordnung der Gesellschaft“), unter besonderer Berücksichtigung von Hobbes, Locke, Adam Smith und Rousseau.

    Am 1.Oktober 1982 Eintritt in die politische Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seit 1986 dort verantwortlich für Außenpolitik. Sein Augenmerk galt v.a. Fragen der internationalen Sicherheit, der europäischen Integration und der politischen Entwicklung in Frankreich; auf vielen Reisen lernte er aber auch die Probleme anderer Weltregionen kennen. Zum 1.Januar 1994 wurde Nonnenmacher zu einem der Herausgeber der F.A.Z. berufen, verantwortlich für Politik; nach dem Tod Frank Schirrmachers leitete er ein halbes Jahr lang das Feuilleton der Zeitung, bis zu seinem Ausscheiden als Herausgeber am 31. Dezember 2014.

    Günther Nonnenmacher ist Offizier der französischen Ehrenlegion und seit 2009 Honorarprofessor für Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig.


  2. Eine Wirtschaftsregierung für Europa? Der Euro aus deutscher und französischer Perspektive

    Prof. Dr. Jean Pisani-Ferry, Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Jens Hesse, Dr. Elisabeth Klatzer

    Vortrag am 15.12.2011 in der Aula der Albert-Ludiwgs-Universität Freiburg. Im Zentrum stehen Fragen über die Zukunft der gemeinsamen Währung, die möglichen Auswirkungen einer zentralisierten Wirtschaftsregierung in Europa und die damit verbundenen Interessen von Deutschen und Franzosen. Zu Gast sind der Finanzmarktexperte Prof. Dr. Jean Pisani-Ferry, Direktor des Bruegel-Instituts in Brüssel/Belgien, Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Jens Hesse, Professor für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin und Leiter des Internationalen Instituts für Staats- und Europawissenschaften, sowie Dr. Elisabeth Klatzer, Mitarbeiterin am Department Volkswirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien/Österreich und Vorstandsmitglied von Attac Österreich. Die Moderation übernimmt Dr. Marcus Obrecht vom Seminar für Wissenschaftliche Politik der Albert-Ludwigs-Universität.


  3. Festakt: 25 Jahre Frankreich-Zentrum

    Frankreich-Zentrum Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Montag, 10. November 2014, um 18.30 Uhr
    Aula im Kollegiengebäude I

    Programm
    Musikalischer Auftakt
    Maurice Ravel (1875-1937) Pavane pour une infante défunte,
    Bearbeitung: W. Birtel

    Begrüßung
    Prof. Dr. Daniel Jacob
    Vorstandsvorsitzender des Frankreich-Zentrums

    Grußworte
    Prof. Dr. Gunther Neuhaus
    Vizerektor/Prorektor für Forschung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Emmanuel Suard
    Botschaftsrat für Kultur, Bildung und Hochschulwesen an der Französischen Botschaft, Berlin

    Prof. Dr. Dr. Joseph Jurt
    Mitgründer des Frankreich-Zentrums

    Festansprache
    Annegret Kramp-Karrenbauer
    MdL, Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit

    Die deutsch-französischen Bildungsbeziehungen als Zukunftsmodell für Europa

    Festrede
    Prof. Dr. Jürgen Trabant
    Freie Universität Berlin

    Über das Französische

    Musikalischer Ausklang
    Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Divertimento Es-Dur, KV 563, Menuett

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