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Förderprojekte von Alumni Freiburg

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Förderprojekte von Alumni Freiburg

Fast 23.000 Studierende sind derzeit an der Albert-Ludwigs-Universität eingeschrieben und lernen das „Studentenleben“ in einer der schönsten Studienstädte Deutschlands kennen. Damit der wissenschaftliche und persönliche Kontakt auch nach dem Studium zwischen ehemaligen Studierenden und ihrer „alten“ Uni bestehen bleibt, gründete die Albert-Ludwigs-Universität Alumni Freiburg. Die Bezeichnung ist vom lateinischem "Alumnus", der Zögling, abgeleitet. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Alumni-Büros sind Ansprechpartner für ehemalige Studierende aller Fakultäten, aller Nationalitäten und aller Generationen. Auch Professoren, Emeriti und Mitarbeiter der Universität zählen zum Kreis der Alumni. Ziel von Alumni Freiburg ist, mit den rund 250.000 ehemaligen Studierenden der Universität ein weltweites Alumni-Netzwerk aufzubauen. Durch das Podcastangebot, möchten wir Ihnen einen weiteren interessanten Zugang zu Ihrer Universität ermöglichen. Weltweit können ehemalige Studierende über dieses Angebot an der aktuellen Forschung ihrer Freiburger Uni teilnehmen und sich über Projekte von Alumni Freiburg informieren.

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  1. Exkursion nach Canterbury des Master Programms Mittelalter- und Renaissance-Studien

    Mike Schwörer, Alumni Freiburg

    Studierende des Masterstudiengangs Mittelalter- und Renaissancestudien begaben sich in England auf die Pfade der mittelalterlichen Pilger und erkundeten die Stätten der Verehrungskulte. Alumni Freiburg e. V. unterstützte die Exkursion im Herbst vergangenen Jahres. Das British Museum in London bildete den Ausgangspunkt der Exkursion. Es zeigte in der Sonderausstellung Treasures of Heaven. Saints, Relics and Devotion in Medieval Europe Exponate des Heiligenkultes von den Anfängen in der Spätantike über das Mittelalter bis in die Moderne. Ergänzt wurde die Ausstellung durch die wissenschaftliche Tagung Matter of Faith. Eindrucksvolle Ausstellungsstücke im Museum of London boten den Exkursionsteilnehmern vertiefende Einblicke in das mittelalterliche Pilgerwesen. Als erste mittelalterliche Stätte der Heiligenverehrung, besuchte die Exkursionsgruppe die Krönungskirche Westminster Abbey. Mit einem Umweg nach Bodiam Castle, eines der geschichtsträchtigsten Schlösser Englands, steuerten die Studierenden die Bischofsstadt Canterbury mit ihrer prominenten Kathedrale an. „Obwohl vom mittelalterlichen Heiligenkult verhältnismäßig wenig übrigblieb, ist die Kathedrale für moderne Pilger allemal sehenswert“, lautete der einhellige Tenor der Freiburger Masterstudierenden. Ein weiterer Ort, der für die lateinische Christenheit in England von außerordentlicher Bedeutung war, ist St. Augustine’s Abbey. Um 598 von Augustinus, dem prominentesten Vertreter der gregorianischen Mission und ersten Bischof von Canterbury gegründet, stellt das unter Heinrich VIII. aufgelöste Kloster die älteste südenglische Anlage ihrer Art dar. Ihre Ruinen wurden inzwischen archäologisch erschlossen. Zum Ende der Exkursion stand ein Besuch des Museums „The Canterbury Tales“ auf dem Programm. Dort setzten sich die Teilnehmer mit der Inspirationsquelle ihrer Exkursion, Geoffrey Chaucer, dem Autor der Canterbury Tales, auseinander. Bei den Canterbury Tales handelt es sich um das berühmteste Werk der englischen, mittelalterlichen Literatur. Im Museum lernten die Besucher aus Freiburg im mittelalterlichen Ambiente die fünf bekanntesten Geschichten der Tales kennen. Durch Gerüche und Geräusche wurden die Exkursionsteilnehmer in das 14. Jahrhundert zurückversetzt, die Zeit, in der Chaucers Erzählungen von Liebe und Eifersucht handelten. Die Reformation hat viele Spuren der mittelalterlichen Heiligenverehrung und der Pilgerfahrt in England verwischt. Trotzdem gelang es den Studierenden einen Einblick in das Leben der mittelalterlichen Pilger zu erhalten. Mit der Erkenntnis, dass die mittelalterliche Tradition der Pilgerfahrt in England auch heute noch eine Rolle spielt, beendeten die Masterstudierenden ihre Exkursion.

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